Suizidalität in der Krise: „Dranbleiben. Es zahlt sich aus, immer.“

ein Audiobeitrag über den Einfluss der Corona-Krise auf die Suizidalität in Österreich, über Auswege aus psychischen Krisen und das Verhindern von Suiziden – von Laura Riener,
Anna- Lena Seeber und Judith Steinkellner

In Österreich sterben im Schnitt vier Menschen pro Tag an Suizid – fast dreinmal so viele Menschen, wie durch Autounfälle. Aus der Vergangenheit weiß man, dass Krisen und Katastrophen die psychische Gesundheit und Suizidalität einer Bevölkerung beeinflussen. Wie verändert die Corona-Pandemie unsere Suizidalität? Und: Welche Wege gibt es aus einer persönlichen Krise inmitten der weltweiten Corona-Pandemie?

Wir haben mit dem Suizidforscher Dr. Thomas Niederkrotenthaler, der Psychotherapeutin Mag. Elisabeth Schwärzler-Seeber, einer Mitarbeiterin der Wiener Telefonseelsorge und einer Betroffenen gesprochen.


INFOBOX
Leidest du unter Depressionen, hast Suizidgedanken oder willst einfach mit jemandem über deine Sorgen sprechen? Es gibt eine Reihe an Anlaufstellen, an die du dich wenden kannst.

  • Unter www.gesundheit.gv.at findest du eine Liste aller Krisentelefonnummern und Notrufnummern in Österreich.
  • Bei der Telefonseelsorge unter der Notrufnummer 142 stehen BeraterInnen kostenlos und rund um die Uhr zur Verfügung. Dort gibt es auch die Möglichkeit einer Chatberatung oder Mailberatung.
  • Für Kinder und Jugendliche bietet die Website bittelebe.at eine erste Anlaufstelle.
  • Die Notrufnummer 147 von Rat auf Draht bietet 24-Stunden kostenlose Telefonberatung für Kinder und Jugendliche. Auch hier besteht die Möglichkeit einer Chatberatung (Mo-Fr 18-20 Uhr).
  • Die ExpertInnen des Kriseninterventionszentrums helfen telefonisch unter 01 / 406 95 95 (Mo–Fr 10–17 Uhr) persönlich oder per E-Mail bei der Bewältigung akuter psychosozialer Krisen.